Die Entwicklung des smarten Gewässermonitorings geht in die nächste Runde

Am 27. Februar war es endlich soweit – bei einem offiziellen Termin präsentierte die Firma Zahnen Technik Amtsleiter Helmut Berscheid, dem Gesamtprojektleiter EIFELKREIS VERBINDET Richard Ehl sowie dem Projektverantwortlichen Jan Mathar das Konzept für ein smartes Gewässermonitoring im Eifelkreis.

In enger Zusammenarbeit wurde ein Konzept erarbeitet, das mehr als 30 Messstellen, verschiedene Technologien zur Mess- und Übertragungsmethodik sowie mehrere Modelle zur Datenverarbeitung und Alarmierung in den Fokus rückt und betrachtet. Mit der Übergabe des Konzepts konnte ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einem digitalen und intelligenten Hochwasserwarnsystem für den Eifelkreis genommen werden.

Ziel ist die Folgen verheerender Starkregenereignisse abmildern oder sogar verhindern zu können. Mittels autarker Abstandssensoren können die Pegelstände von Gewässern des Kreises, vornehmlich Gewässer 2. Ordnung, zu denen unter anderem die Flüsse Prüm, Nims, Kyll und Enz zählen, gemessen werden. Das smarte Gewässermonitoring soll schlussendlich dank strategisch angebrachter Messstellen und einer entsprechenden KI (Künstliche Intelligenz) Hochwasser prognostizieren, erkennen und melden können. So könnten Alarmierungen frühzeitig und vor allem konkret ausgesandt werden.

Als nächstes geht das Projekt in die Umsetzungsphase über, das heißt die erforderlichen Ausschreibungen sind aktuell in Vorbereitung.

Foto: Firma Zahnen Technik
(v. l. n. r.) Jan Mathar, Richard Ehl, Helmut Berscheid, Herbert Zahnen, Benedikt Ney, Karsten Freichel, Manuel Wahl

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Das Projekt EIFELKREIS VERBINDET wird gefördert durch das BMWSB - Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und die KFW - Kreditanstalt für Wiederaufbau in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Arzfeld, der Verbandsgemeinde Südeifel, der Verbandsgemeinde Bitburger-Land, der Verbandsgemeinde Speicher, der Verbandsgemeinde Prüm und der Stadt Bitburg