Ingenieurbüro Paulus & Partner erhält den Zuschlag - Baulische Umsetzung der 7 Mobilitätsstationen für den Eifelkreis startet

Startschuss für die bauliche Umsetzung von sieben Mobilitätsstationen im Eifelkreis

Nach Abschluss der Standort- und Ausstattungsanalyse im vergangenen Jahr geht das Projekt nun in die nächste Phase: Die bauliche Umsetzung der sieben geplanten Mobilitätsstationen im Eifelkreis Bitbug-Prüm wird vorbereitet.

Mobilitätsstationen – auch MobiHubs genannt – verknüpfen verschiedene Mobilitätsangebote an einem Ort. Sie erleichtern beispielsweise den Wechsel zwischen Bus, Fahrrad und gemeinsam genutzten Fahrzeugen. Ziel ist es, Alltagswege auch im ländlichen Raum flexibler und nachhaltiger zu gestalten und Alternativen zur alleinigen Nutzung des eigenen Autos zu stärken. Welche Angebote die einzelnen Stationen erhalten, richtet sich nach den jeweiligen Bedarfen vor Ort.

Gemeinsam mit der Nuts One GmbH aus Berlin und der unit-design GmbH aus Frankfurt/Main wurde im vergangenen Jahr zunächst untersucht, wo das Mobilitätsnetz des Eifelkreises mit Zusatzangeboten erweitert werden kann, wo genau Bedarfe bestehen und welche Ausstattung an den jeweiligen Standorten sinnvoll ist. Grundlage war eine umfangreiche qualitative und quantitative Analyse, die die besonderen Rahmenbedingungen des weitläufigen Flächenkreises berücksichtigte. Für die Umsetzung wurden insgesamt sieben Standorte im gesamten Landkreis ausgewählt: Bitburg (ZOB), Bitburg Erdorf (Bahnhof), Echternacherbrück (P+R), Irrel (ZOB), Prüm (Gerberweg), Speicher (Verbandsgemeinde), Wolsfeld (Kirche). Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

Start der baulichen Umsetzung

Nun steht die bauliche Umsetzung an. Den Zuschlag für die weiterführenden Planungen und die Baubegleitung hat das Ingenieurbüro Paulus & Partner erhalten. Das Unternehmen entwickelt seit mehr als 50 Jahren intelligente und nachhaltige Lösungen für unterschiedlichste Bauprojekte. Wir freuen uns, mit Paulus & Partner einen regionalen Partner gefunden zu haben, der die notwendige Erfahrung und Expertise für die Umsetzung dieses Projekts mitbringt.

Gemeinsame Standortbesichtigung am Bitburger ZOBEnde September fand ein erstes gemeinsames Treffen mit dem Auftragnehmer und den Koordinatorinnen und Koordinatoren der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm statt. Dabei wurden alle sieben geplanten Standorte gemeinsam besichtigt und begutachtet. So konnte sich das Projektteam direkt vor Ort ein genaues Bild von den jeweiligen Rahmenbedingungen machen.

Als Nächstes werden die Standorte detailliert vermessen, damit auf dieser Grundlage die weitere Planung der individuellen und modular aufgebauten Mobilitätsstationen zügig voranschreiten kann.

Bei der Planung der sieben Stationen steht der Netzeffekt besonders im Fokus. Bereits im ersten Umsetzungsschritt wird der gesamte Landkreis einbezogen, sodass die Stationen sich als zusammenhängendes Netz ergänzen und die Mobilität im gesamten Kreisgebiet stärken. Auch die Schlüsselakteure aus den Verbandsgemeinden sowie der Stadt Bitburg werden weiterhin eng in den Umsetzungsprozess eingebunden. „Wir möchten an den bisherigen erfolgreichen Projektverlauf anknüpfen und gleichzeitig die unterschiedlichen Bedarfe vor Ort berücksichtigen“, erklärt Projektmanagerin Marina Hüweler.

Ein weiterer Vorteil des Projekts: Das Konzept ist perspektivisch erweiterbar, denn der bereits vorliegende Endbericht zur Standortanalyse bietet eine wichtige Handlungsgrundlage für die spätere Erweiterung des Netzes und kann als Leitfaden für weitere Mobilitätsstationen dienen.

Der genaue Zeitplan für die bauliche Umsetzung der sieben Standorte wird in den kommenden Monaten weiter konkretisiert. Die Inbetriebnahme der ersten Mobilitätsstationen ist nach aktuellem Stand für Mitte 2027 vorgesehen. Bereits im November darf der Eifelkreis sein Projekt auf der NaKoMo-Jahreskonferenz in München vorstellen und seine Erfahrungen mit anderen Kommunen teilen.


Weitere Informationen zu den Mobilitätsstationen: 

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Das Projekt EIFELKREIS VERBINDET wird gefördert durch das BMWSB - Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und die KFW - Kreditanstalt für Wiederaufbau in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Arzfeld, der Verbandsgemeinde Südeifel, der Verbandsgemeinde Bitburger-Land, der Verbandsgemeinde Speicher, der Verbandsgemeinde Prüm und der Stadt Bitburg