Begegnungsstätte und Unterstützungsplattform

Begegnungsstätte und Unterstützungsplattform

Die Digitalisierung ist die Zukunft, aber sie ist nicht das Einzige.
Es ist wichtig, dass alle mithalten können. Für viele in der Eifel war die Digitalisierung zu schnell, zu teuer oder einfach zu schwierig. Der Gedanke, dass Dienstleistungen, sowohl vom Kreisverwaltungsring als auch von den Gemeinden und in anderen Bereichen, über das Internet angeboten werden können, ist sehr schön. Das kann das Leben auf dem Lande durchaus erleichtern.
Darüber hinaus gibt es immer noch viele Menschen, die allein leben, wenig Kontakte haben oder sich nicht gut fortbewegen können (kein Transport haben). Dies hat sich keineswegs verbessert, denn in vielen Dörfern gehen die Einrichtungen und Geschäfte zurück.

Diese Idee zielt darauf ab, diese beiden Dinge miteinander zu verbinden. In jedem Dorf wird es eine Einrichtung geben, in der sich die Bürgerinnen und Bürger gegenseitig in Internetangelegenheiten helfen können. Gleichzeitig wird es ein Ort sein, an dem sich die Menschen gerne aufhalten, an dem sie sich treffen können und an dem sie sich gegenseitig auch in anderen Bereichen helfen können. Auch ein Online-/Offline-System der gegenseitigen Hilfe kann hier untergebracht werden: eine Plattform, auf der Hilfegesuche veröffentlicht werden, z. B. für Haus- und Gartenarbeit, die gemeinsame Nutzung von Gärten und Baumgärten, das Anbieten von Unterkünften und die Wiederverwertung von Konsumgütern und Kleidung (Recycling/Verschenken/Transfer). Die Mischung aus Online- und gleichzeitigem Offline-Angebot auf Dorfebene sorgt dafür, dass auch Spätinternet-Einsteigern langsam geholfen wird und sie beginnen, den Spaß an der Sache zu erkennen.

Wenn es wirklich schwierig ist, einen geeigneten Ort zu finden, ist es auch denkbar, dass ein „Hilfsbus“ den Ort für einen Teil des Tages pro Woche besucht. Die Kaffeemaschine ist eingeschaltet, es gibt eine schnelle Internetverbindung, und die Bewohner sind willkommen und werden dazu angeregt, sich gegenseitig zu helfen (oder einfach nur ein nettes Gespräch zu führen).

Noch keine Kommentare vorhanden

Veröffentlichen Sie Ihren Kommentar. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das Projekt EIFELKREIS VERBINDET wird gefördert durch das BMWSB - Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und die KFW - Kreditanstalt für Wiederaufbau in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Arzfeld, der Verbandsgemeinde Südeifel, der Verbandsgemeinde Bitburger-Land, der Verbandsgemeinde Speicher, der Verbandsgemeinde Prüm und der Stadt Bitburg